Feuerwehr ist 359 Mann stark und ehrt treue Mitglieder

 

Auf ein ereignisreiches Jahr blickte die Feuerwehr Weilersbach in ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus Hubert/Reichelt zurück. Aktuell gehören der Wehr 359 Mitglieder an.
Und die Weilersbacher Rothelme hatten wieder so einiges auf die Beine gestellt. Vom Kameradschaftsabend beim „Tag der Feuerwehr“ bis zum Feuerwehr-Frühjahrslauf, vom Sommerfest bis zum Weinfest, von der Kinderolympiade und der Jugend-Karpfenpartie bis zur Schlachtschüssel waren alle Veranstaltungen gut besucht. Als Nächstes stehen eine Karpfenpartie der Jugend, der Frühjahrslauf am 24. April sowie eine Tagesskifahrt im Kalender.
Zugestimmt hat die Versammlung einer Satzungsänderung. Und zwar werden in Zukunft der Vorstand mit Vertrauensleuten sowie die Kassenprüfer auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Bisher waren es bei den Vorstandswahlen sechs Jahre und bei den Kassenprüfern zwei Jahre. Auf Antrag von Stefan Roppelt wird in die Satzungsänderung auch die Wahl eines Stellvertreters für den Kassier aufgenommen. Dass die Feuerwehr auf einem soliden Fundament steht, vermeldete Kassier Christopher Gelbhardt, er sprach von einem Kassenplus.
Die Weilersbacher Feuerwehr-Jugend zeigte ihre soziale Ader. Sie wollte einfach einmal etwas Gutes tun und hat sich entschlossen, 200 Euro der Lebenshilfe zu spenden. Die Jugendwarte haben den Betrag aufgestockt und konnten im Rahmen der Versammlung an den Geschäftsführer der Lebenshilfe, Wolfgang Badura, 350 Euro übergeben, der sich über die Großherzigkeit der jungen Leute sehr freute.

Die Geehrten für 50 Jahre (v. l.): Vorsitzender Michael Wölker, Georg Henkel, Bürgermeister Gerhard Amon, Hans Bierfelder, Alfred Hack, Arthur Wölker, Zweiter Vorsitzender Thomas Wunner, Herbert Dötzer, Dritter Vorsitzender Josef Gath, Ludwig Hack und Vizebürgermeister Roland Dauer Foto: Heidi Amon

 

Schließlich dankten Vorsitzender Michael Wölker und seine beiden Stellvertreter Thomas Wunner und Josef Gath einer Reihe von Mitgliedern für ihre Treue zum Verein. Auf die längste Zeit blickten Willi Übelacker mit 70 Jahren und Reinhold Erlwein mit 60 Jahren zurück. Ihr Goldjubiläum 50 Jahre konnten Hans Bierfelder, Herbert Dötzer, Alfred Hack, Ludwig Hack, Georg Henkel und Arthur Wölker begehen. 40 Jahre sind dabei Anton Kreller sowie Josef Henkel und Reinhold Tenta.

Mit einer Bilder-Präsentation von Stefan Hack über das Feuerwehrlaufteam sowie von Adjutant Markus Friedel zu den Geschehnissen im Weilersbacher Feuerwehrleben endete die mit 80 Teilnehmern sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung.

Heidi Amon

Dunkle Leistungsprüfung bestanden!

 

geschrieben von: Wunner Wolfgang | Kreisbrandinspektor

 

WEILERSBACH – Am vergangenen Wochenende führte die Freiwillige Feuerwehr Weilersbach die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung unter den Augen des Schiedsrichterteams, KBI Wolfgang Wunner, KBM Michael Wölker und KBM Roland Brütting, durch. Erschwert wurden die Aufgaben für alle Teilnehmer durch die hereinbrechende Dunkelheit, während der Prüfung.

Doch wie Chefausbilder und 2. Kdt. Markus Friedel betonte, kann man sich die Tageszeit für einen Ernstfall auch nicht aussuchen und der ganze Aufbau muss auch bei Dunkelheit reibungslos funktionieren, was alle 3 Gruppen unter Beweis stellten. Sie meisterten den Aufbau mit einer simulierten, eingeklemmten Person hervorragend, was auch die Schiedsrichter betonten. Auch bei den davor absolvierten Truppaufgaben wie z.B. stabile Seitenlage, Gefahrgutzeichen, Gerätekunde oder schriftliche Fragen merkte man, dass die Ausbilder hervorragende Arbeit geleistet hatten. Die erst Gruppe bestand aus Kameraden/innen, die erst vor kurzem die Feuerwehrgrundausbildung sogenannte MTA (Modulare Truppausbildung) durchlaufen hatten und nun ihre erste Leistungsprüfung ablegten. Wobei zu erwähnen ist, dass diese gemischten Gruppe aus einigen Quereinsteiger und Aktiven, die aus der Feuerwehrjugend kamen, bestand. Hervorzuheben ist hier die sehr gute Harmonie untereinander. In den beiden anderen Gruppen war erstmalig Aktive aus der Weilersbacher Feuerwehr dabei, die die höchste Leistungsstufe Gold – Rot , darunter auch eine Kameradin, ablegten. Nachfolgend die Teilnehmer mit ihren bestandenen Abzeichen: Bronze gab es für Benedikt Seiler, Herbert Rauch, Jonas Saffer, Roland Rüdiger, Lena Weiskopf, Uli Mauser und Lukas Böhm. Silber ging an Patrick Wunner und Patrick Tenta. Sebastian Pfeufer, Christop Pfeufer, Tobias Maltenberger und Christopher Amon konnten sich mit Gold schmücken. Gold – Blau erreichten Joachim Hack, Henry Hack und Stefan Roppelt. Gold-Grün gab es für Markus Friedel, Jürgen Weiskopf und Carola Gath. Die höchste Auszeichnung konnte an folgende Aktive verliehen werden: Christian Dennerlein, Mario Finze und Ulrike Schriefer. Unter den vielen Zuschauer, waren alle 3 Bürgermeister der Gemeinde Weilersbach, wobei dann 1. Bürgermeister Gerhard Amon bei der anschließenden Verleihung die Leistung der Feuerwehrler hervorhob und auch versprach, dass die nötige Ausrüstung seitens der Gemeinde zur Verfügung gestellt werde. Auch KBI Wolfgang Wunner lobte die gute Ausbildungsarbeit der Wehr. In der heutigen Zeit ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, wenn 3 Gruppen mit insgesamt 22 Teilnehmern sich die Zeit nehmen für die Ausbildung, um eine Leistungsprüfung erfolgreich abzuschließen. Beim anschließenden Essen auf Einladung des Vereins wurde noch die Kameradschaft untereinander gepflegt.

 

Einsatzübung in Rettern

 

Am 08. September 2017 wurde die Freiwilige Feuerwehr Weilersbach um 18.03 Uhr zu einer Einsatzübung in den Nachbarort Rettern alarmiert. Angenommen war ein Scheunenbrand auf einem Aussiedlerhof am Ortseingangang von Rettern.

Diese Übung war vor allem wieder geprägt von hervorragender Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren.

An der Übung waren folgende Wehren beteiligt: FF Rettern, FF Weilersbach, FF Kauernhofen, FF Bammersdorf, FF Eggolsheim, FF Forchheim.

 

Herzlichen Dank an die Organisatoren dieser Einsatzübung und vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

 

 

 

 

Kleine Rothelme überzeugten die Profis

124 Kinder bewiesen sich bei der Kinderfeuerwehr-Olympia des Landkreises in Weilersbach

WEILERSBACH – Stolz trägt der sechsjährige Mino seinen schwarz-gelben Feuerwehranzug. Er nimmt zum ersten Mal an der Olympiade teil. Wo er denn herkomme? „Von der Feuerwehr“ seine prompte Antwort, die wie aus der Pistole kam. Zum ersten Mal nahm er, wie viele andere Kinder an der Kinderfeuerwehr-Olympia im Landkreis teil, die in Weilersbach stattgefunden hat.

Die Kinder waren bei der Feuerwehr-Olympiade mit großem Eifer und viel Spaß bei der Sache, hier bei der Murmelbahn.

Zum fünften Mal hat die Freiwillige Feuerwehr Weilersbach die Kinderfeuerwehr-Olympia im Landkreis ausgerichtet. Mithin ein kleines Jubiläum sozusagen. Organisiert hat sie die Weilersbacherin Anna Hack, sie ist Fachbereichsleiterin der Kinderfeuerwehren im Landkreis.

Der sechsjährige Mino war zum ersten Mal mit von der Partie. Und schon flitzte er mit seinen beiden Kameradinnen, der siebenjährigen Greta und der achtjährigen Louisa los, als es hieß: die Flammbinis der Forchheimer Wehr antreten.

Mission geschafft

Zunächst ging es zur Spielstation „Murmelbahn“, bei der Geschicklichkeit und Tempo gefragt sind. Dort schoss die Murmel geradezu aus den aneinandergesteckten Rohren — die Mission war also geschafft. Weiter ging es zum Wasserparcours und dort über eine Bierkastenbrücke.

Für die kleinen Brandschützer ist die Landkreis-Kinderfeuerwehr-Olympiade jedes Jahr ein neues und großartiges Erlebnis. Im Landkreis zählt sie zu den beliebtesten Jugendveranstaltungen.

31 Gruppen mit insgesamt 124 Kindern beteiligten sich. Tendenz steigend, denn zehn Gruppen mehr als im vergangenen Jahr waren dieses Mal dabei. Es war, wie Organisatorin Hack es formulierte, eine „Super-Großveranstaltung“, bei der rundum alles passte.

Das Wetter war wie gerufen, die Mädchen und Buben waren allesamt in Top-Form und durchliefen die zehn im Dorf aufgeteilten Stationen mit Eifer und Elan. Die Kindergesichter verrieten, dass die Kleinen Spaß hatten und begeistert waren. Dabei zeigten sie, dass in ihnen das Zeug für gute Feuerwehrfrauen und -männer steckt.

Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner und Kreisjugendwart Christian Wolfrum staunten über den Einsatz der Jüngsten und waren vollen Lobes für die Teilnehmer.

Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen sowie Wissens- und Testfragen musste der Nachwuchs beantworten. Bei so vielen Teilnehmern herrschte nach dem Wettbewerb ein lebhaftes Treiben am Feuerwehrgelände und die Kinder ließen sich eine wohlverdiente Stärkung bei Pizzas, Bratwürsten und Getränken schmecken.

Großer Jubel

Groß war die Spannung, als die Siegerehrung startete. Dann brandete großer Jubel bei der Bekanntgabe der Platzierungen auf. Der erste Platz ging an die Streitberger Gruppe drei, gefolgt von der Gruppe zwei aus Kleingesee. Den dritten Platz sicherte sich die Dormitzer Gruppe zwei mit dem dritten Platz.

Auch der oberste Feuerwehrchef der Gemeinde, Bürgermeister Gerhard Amon (CSU), gratulierte den zukünftigen Rothelmen. Er war mit seinem Vize Roland Dauer (CSU) gekommen. Er betonte: „Wenn man das sieht, baut das für die Zukunft auf“.

Davon angetan waren überdies Ehrenkreisbrandrat Reinhard Polster und Ehrenkreisbrandinspektor Georg Henkel, die ebenfalls die Wettkämpfe verfolgten. Auch Hack sparte nicht mit Lob für die erbrachten Leistungen der Kinder. Ihr sei es wichtig, dass die Landkreisfeuerwehren miteinander vernetzt werden, die Kinder Spaß, Freude und Interesse an der Feuerwehr bekommen.

Zusammenhalt lernen

An die Feuerwehr müssten die Kinder schon in jungen Jahren herangeführt werden. Kommunikation und soziale Kontakte sollen sich damit untereinander ausbauen und die Kleinen somit das Miteinander und den Zusammenhalt lernen.

Dass Hack das betont, kommt nicht von Ungefähr: Sie ist selbst aktive Feuerwehrfrau und Leiterin der Bambini-Gruppe der örtlichen Feuerwehr.